Warum gerade ein Berger des Pyrénées?
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Weil uns das erste Foto, das wir von dieser Rasse sahen, sehr angesprochen hat und
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weil dann zu allem Glück auch noch die Rassebeschreibung mit unseren Erwartungen übereingestimmt hat.
So kommt eins zum Anderen auf der Suche nach dem passenden vierbeinigen -Familienmitglied. Bis dahin wurden viele Gedanken ausgetauscht, die noch kleinen Kinder mussten natürlich bei der Planung mit einbezogen werden und wir beschäftigten uns so immer mehr mit dem Thema HUND und den weiteren Aktivitäten mit unserem zu erwartenden neuen Familienmitglied.
Wie bekommt man einen Hund, den es nirgendwo gibt?
Vor 9 Jahren war es noch gar nicht so einfach überhaupt etwas mehr über die Rasse in Erfahrung zu bringen. Zum Glück war das World Wide Web schon erfunden und dank moderner Elektronik hatte man so nach und nach die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und informative Seiten ausfindig zu machen. In der Folge mussten wir als unerfahrene Neulinge die leidvolle Erfahrung machen, dass es Berger des Pyrénées nicht auf Vorrat gab und gibt – denn das ist auch heute noch so. Also braucht es unter Umständen schon ein wenig Geduld und Zeit, die man aber gut mit dem Studium von Hundebüchern und entsprechenden Erziehungsratgebern überbrücken kann. Zusätzlich empfielt es sich bereits im Vorfeld nach einer geeigneten Hundeschule zu suchen, was erfahrungsgemäß ohne Hund wesentlich objektiver ist, als dann mit dem kleinen Wollknäuel im Arm dort aufzutauchen.
“Ist das Ihr erster Hund?”
Damals wurden Hunde oft über negative Reize erzogen, d.h. der Hund bekam Strafe für falsch ausgeführte Befehle oder falsches Verhalten und lernte so zwangsläufig wie er sich korrekt zu verhalten hat – letztlich um der sonst folgenden Strafe zu entgehen.
Heute hat sich die positive Bestärkung weitestgehend durchgesetzt – auch dahingehend sollten Sie Ihren zukünftigen Hundeverein einer eingehenden Beobachtung unterziehen.
Bei dieser angenehmen Erziehungsmethode wird der Hund grundsätzlich für korrektes Verhalten gelobt, falsches Verhalten wird, soweit möglich, ignoriert. Der Vorteil liegt darin, dass man mit dieser Erziehung einen wirklichen Partner und Freund an seiner Seite hat, der seine Aufgaben gerne und mit Eifer erfüllt und nicht nur ein unterwürfiger Mitläufer ist.
Und was kommt dann?
Also gleich vorweg – irgendwas muss kommen!
Mit einem Berger kommt ein Hund ins Haus der Ihnen einiges an Einfallsreichtum abfordert. Dieser Hund ist ein Arbeitshund der nicht nur Gassi geführt werden möchte, sondern eine Herausforderung braucht. Bereiten Sie Sich also darauf vor, sich den vielfältigen Aufgaben zu stellen, die dieser Hund mit Ihrer Hilfe bewältigen möchte. Dann wird der “Pyri”, wie er oft liebevoll genannt wird, es Ihnen mit einer großen Anhänglichkeit und Treue danken; denn das ist für ihn das Wichtigste: Seinem Herrn treu ergeben zu sein und ihm überall hin zu folgen.
Ohne sinnvolle Beschäftigung kann sich die Energie dieses Hundes auf unangenehme Weise äußern. Dann nämlich, wenn er selbst anfängt sich Beschäftigungen auszudenken und nicht vorher um Erlaubnis bittet. Also ist hier der sportliche und kreative Hundebesitzer gefordert, eine lebenserfüllende Tätigkeit möglichst für beide Partner, ggfs. für die gesamte Familie zu finden. Denn dann steht einer erfüllenden Partnerschaft für viele glückliche Jahre nichts im Wege.
A wie Anfang bis Z wie Zucht
Wir haben unsere Liebe zu eben dieser Rasse entdeckt und wollen einen solchen Hund als Familienmitglied nicht mehr missen. Bei unseren Zuchtbemühungen verfolgen wir unser Ziel, den Berger des Pyrénées nicht nur in seinem typischen Erscheinungsbild, sondern auch mit den genetischen Triebanlagen zu erhalten.
Unsere Welpen wollen wir bestmöglichst geprägt und sozialisiert an ihre neuen Besitzer übergeben. Selbstverständlich dürfen ernsthafte Interessenten nach vorheriger Absprache unsere Hundefamilie besuchen kommen. Für die künftigen Welpenbesitzer ist mehrfaches Besuchen der Welpen (oder “ihres” Welpen) aber der 4. Lebenswoche bis zur Übergabe mit Ende der 8. Lebenswoche erwünscht.




