Die freie Suche ist eine wirklich tolle Möglichkeit, seinen Hund zu jeder beliebigen Zeit sinnvoll zu beschäftigen. Zudem fördert es die Aufmerksamket des Hundes – denn schließlich weiß er nie, zu welchem Zeitpunkt ich ihn zur Suche losschicke. Er wird also mit der Zeit lernen, mehr auf mich zu achten.
So ist es für mich sehr schwer, Gegenstände unbemerkt zu “verlieren” wenn Bassia dabei ist – sie achtet dann permanent auf mich….
Der Aufbau erfolgt am Besten über einen Futterdummy und wird dann je nach Kreativität weiter verfeinert.
So sieht es aus, wenn die junge Elli gezielt warten muss,
während ich den Futterdummy verstecke:
Der Futterdummy liegt gut erreichbar am Waldrand -
für den Hund leicht zu finden:
Natürlich weiß der Anfänger-Hund noch nicht seine Nase für diese Suche zielgerichtet einzusetzen. Der Gebrauch der Nase ist eine instinktive Handlung, die jeder Hund automatisch einsetzt, wenn er z.B. etwas erschnüffelt oder eine Spur verfolgt, oder wenn Sie z.B. einen Tannenzapfen in einen Haufen anderer Tannenzapfen werfen – auch dann wird der Hund in der Regel immer “ihren” Tannenzapfen zurückbringen. Aber hier auf Kommando die Nase einzusetzen, damit tun sich Hunde erst mal schwer. Also liegt der Dummy zu Beginn sichtbar aus, die Schwierigkeitsstufe wird nach und nach gesteigert. Wenn der Hund dann weiß, was er sucht, wird er zielgerichtet dann auch seine enormen Geruchsfähigkeiten einsetzen.
Dass Elli viel Spaß an der Suche hat, zeigt sie sofort, wenn sie losgeschickt wird:
Hier zeige ich eine Bildfolge – Bassia bei der Suche eines Haargummis im Wald. Ich habe einen roten Haargummi gewählt, da Hunde diese Farbe schlecht sehen können, für uns ist es jedoch eine gut sichtbare Farbe. Bassia jedoch soll den Haargummi nicht mit den Augen sondern mit der Nase suchen.
Hier ist der rote Haargummi gut zu erkennen
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Bassia sucht die oberen Luftschichten ab
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Man kann sich denken, wie die Windrichtung ist…
gefunden!!!
